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05. November 2015

Medieninformation: Sechs Startups für Tirols beste Geschäftsideen ausgezeichnet

Strahlende GewinnerInnen, JurorenInnen und OrganisatorInnen der 120 Sekunden Chance 2015.

49 TirolerInnen nutzten ihre 120 Sekunden Chance auf dem Weg in die Selbständigkeit. Publikumspreis für Eisklettergarten in Osttirol.

Wie groß das Marktpotenzial ihrer Dienstleistungs- oder Produktidee tatsächlich ist und wie sich ihre Geschäftsidee noch perfektionieren lässt, fanden im Oktober 49 TirolerInnen mit Unterstützung heimischer UnternehmerInnen und Gründer-ExpertInnen heraus. 24 der vorgestellten Projekte schafften es im Rennen um „Tirols beste Geschäftsidee“ ins Finale der 120 Sekunden Chance der Standortagentur Tirol: In den letzten Tagen wurde beim Online-Voting noch kräftig um Stimmen geworben, ehe die TeilnehmerInnen sich mit ihren Geschäftsideen gestern ein letztes Mal der Jury stellten. Am Abend wurden in einem Kopf-an-Kopf-Rennen die sechs besten Geschäftsideen Tirols ausgezeichnet.

  • Valentin Schütz: Gronda, eine Karriere- und Recruiting-Plattform für die Gastronomie und Hotellerie, die gezielt Fachkräfte und Unternehmen zusammenführt.
  • Werner Montibeller: CranioFlex, ein innovatives Kopfteil für Massageliegen. Der Kopf hängt flexibel in einem Kopfteil anstatt auf der bekannten Kopfstütze aufzuliegen. Der Mehrwert für PatientInnen besteht in der bequemen und entspannten Kopfposition, dem Therapeuten erleichtert das Kopfteil seine Arbeit.
  • Vittorio Messini: Eisklettergarten. Errichtung eines Eisklettergartens im Bereich Matreier Tauernhaus durch den Verein „Bergsport Osttirol“. Das Projekt soll zur nachhaltigen Sicherung der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung inspirieren, neue Zielgruppen erschließen, zur Markenbildung Osttirols beitragen und einen Beitrag zur Stärkung des Kompetenzfeldes Outdoor-Sport/Bergerlebnis beitragen.
  • David Tschabitscher und Robert Roth: Apson. Maßhemden und –anzüge für Herren zum Preis von Massenware. Als soziales Projekt beschert es zudem den SchneiderInnen einen bis zu viermal höheren Lohn.
  • Markus Vogel: Bassalo, eine neue Sportart und zugleich das passende Produkt zum Ausüben dieses Sports. Bei dem Spiel versuchen die Spieler sich mit großen, speziellen Bechern einen Ball hin und her zuzuwerfen und mit demselben Becher wieder zu fangen. Bisher wurden rund 7.000 Spiele verkauft. Absatzpotenzial zeigen auch Unternehmen, die Bassalo als Werbegeschenk nutzen.
  • Regina Gasteiger und Alexander Führen: Rund ums Dirndl. Trachtenaccessoires wie Armbänder und Handtaschen, individuell gefertigt und individuell bestickt. Ab 2016 soll auch eine entsprechende Männerkollektion entwickelt werden.

Die Top 6-Platzierten bekommen mit einem Fixplatz beim „Startup Live“ Ende November in Innsbruck und bei einem zweimonatigen, individuellen Coaching an der What A Venture Startup-Academy die Möglichkeit, den Feinschliff an ihre Geschäftsideen und Unternehmen anzulegen. Ein kostenloser Arbeitsbereich in der Werkstätte Wattens für zwei Monate und ein Startgeld von je 500 Euro soll ihnen diese Aufgabe zusätzlich erleichtern. Vittorio Messini wurde für sein Projekt „Eisklettergarten“ außerdem vom Publikum des 120 Sekunden Chance-Finales mit dem Publikumspreis ausgezeichnet: Das I.E.C.T. Hermann Hauser stellte eine Reise nach London und in den Startup-Hotspot Cambridge zur Verfügung.

Eintritt in die Selbständigkeit erleichtern
„Der Grundstein für ein Unternehmen wird mit der Geschäftsidee gelegt. Und damit da später nichts ins Wanken gerät, beraten und unterstützen wir GründerInnen und bestehende Unternehmen, die mit einer neuen Idee durchstarten wollen, aktiv mit der 120 Sekunden Chance. Zudem wollen wir Berührungsängste abbauen und zum Gründen von Unternehmen motivieren. Seit 2009 bieten wir dieses Service an und konnten so den Erfolgsweg von Unternehmen wie etwa superTEX compsites GmbH begleiten“, so Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf.

Die 120 Sekunden Chance ist eines der Angebote der Standortagentur Tirol im GründerInnen-Service. Während die 120 Sekunden Chance sich an alle TirolerInnen wendet, die ihre ersten Schritte in Richtung eigenes Unternehmen planen bzw. mit einer neuen Geschäftsidee in den Markt eintreten wollen, können angehende GründerInnen beim adventure X gemeinsam mit ExpertInnen und erfahrenen UnternehmerInnen am Aufbau des dazu passenden Geschäftsmodells arbeiten. Bei „Startup Live“ legen JungunternehmerInnen den letzten Schliff an ihr Unternehmen an und bringen es bis zur Investitionsreife. Dieses können sie bei speziellen Investorentreffs wie etwa dem Business Angel Summit vor internationalen InvestorInnen unter Beweis stellen. Außerdem stehen die GründerberaterInnen der Standortagentur Tirol ganzjährig und kostenlos für Auskünfte, Tipps und Kontaktanbahnungen zur Verfügung. „Einige der GründerInnen und ihre Unternehmen, die wir in den vergangenen Jahren begleitet haben, sind mittlerweile zu Marktführern und international bekannten Playern geworden, etwa SynCraft Engineering GmbH, Laserdata, Rolf Brillen, Seekda GmbH, Mattro Mobility Revolutions GmbH und iSYS Medizintechnik GmbH. Andere haben wir erfolgreich mit InvestorInnen zusammengebracht. Diese langjährige Zusammenarbeit mit der heimischen Startup-Szene hat uns gezeigt, dass das ‚GründerInnenland Tirol‘ weit pulsierender ist, als es manche meinen“, hält Dr. Harald Gohm, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, fest.

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